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Aprikosen, süss

Die süße, getrocknete Aprikose.

 Die Aprikose (botanisch: Prunus armeniaca), in Österreich und Südtirol meistens „Marille“ genannt, stammt ursprünglich aus Zentralasien, wahrscheinlich aus Nordchina, nahe der mongolischen Grenze. Wildarten finden sich auch in Afghanistan, Usbekistan und Japan. Aus China gelangte die Aprikose im Laufe von ca. 3000 Jahren über Zentralasien nach Persien und Armenien. Daher kommt auch ihre lateinische Bezeichnung.

In unserem Bereich hat die Aprikose es schwer. Frühe Blüte und später Frühjahrsfrost gefährden fast jedes Jahr die Ernte. Der wichtigste Produzent für Aprikosen, die in Mitteleuropa angeboten werden, ist die Türkei. Gute Qualitäten kommen auch aus dem Gebiet Usbekistan.

Aprikosen enthalten viel Salicylsäure. Die Säurewirkt antibakteriell und kann Krankheitskeime in Magen und Darm abtöten sowie Fäulnisbakterien stoppen.

Auch das Vitamin B5 (Pantothensäure) ist in der Aprikose enthalten. Es ist wichtig für die körperliche Entwicklung. Es hilft Stress zu bewältigen und unterstützt das Immunsystem.

Selbstverständlich ist auch eine Menge Vitamin C in der getrockneten Frucht enthalten.

Größere Mengen vom Flavonoid Quercetin, welches bekannt ist als Fänger von freien Radikalen ist auch in Aprikosen enthalten.

Aprikosen liefern mehr Beta Carotin und Magnesium als andere Obstsorten. Forscher haben nachgewiesen, dass die Retinsäure aus Aprikosen und auch aus anderen, an carotinreichen Gemüse- und Obstsorten Leukämiezellen am unkontrollierten Wachstum hindern kann.

Bereits drei Aprikosen (auch getrocknete) liefern die Hälfte des Tagesbedarfs an Vitamin A.

Wichtig sind auch der hohe Gehalt an Folsäure (besonders wichtig während der Schwangerschaft und auch während und nach den Wechseljahren) und der hohe Kaliumgehalt.

Kalium ist besonders wichtig für die Regulation unseres Wasserhaushalts. Aprikosen und deren Kerne sind ausgesprochen basisch und sorgen deshalb für ein Gegengewicht zur überwiegend säuernden Reaktion der modernen Zivilisationskost. Wer in der Nacht häufig urinieren muss, sollte vor der Bettruhe zwei bis drei getrocknete Aprikosen essen. Sie binden für die Nacht Flüssigkeit.

Getrocknete Aprikosen sind reine Bioaktivstoffe mit einem fast fünfmal so hohen Nährstoffgehalt wie bei frischen Aprikosen. Die Kombination aus getrockneten Aprikosen und deren Kernen, wie sie auch in den Herkunftsländern traditionell verzehrt werden, enthalten eine einmalige Kombination an gesundheitlich wertvollen Vitalstoffen, wie sie in dieser Form in keiner anderen Frucht und auch in keinem kommerziell hergestellten Nahrungsmittel oder Nahrungsergänzungsmittel zu finden sind. Auf den regelmäßigen Verzehr von Aprikosen und Aprikosenkernen sollten Sie deshalb niemals verzichten, auch dann nicht, wenn Sie gesund sind, denn Sie wollen doch gesund bleiben.

Im Bestellshop von Klaus Höner werden getrocknete süße Aprikosen aus der Türkei angeboten. Sie sind naturgetrocknet und ungeschwefelt. Dadurch ist die Farbe braun, was ein hohes Qualitätsmerkmal darstellt. Wenn die Aprikosen kühl und trocken gelagert werden, sind sie über ein halbes Jahr haltbar.

Der Verzehr von täglich 3 bis 5 getrockneten Aprikosen reicht aus, da sie sonst leicht abführend wirken können.

 

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